Rechtschreibung ist auch für Gründer wichtig

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Soll man Anfragen von Leuten ernst nehmen, die ein Unternehmen gründen wollen, aber nicht in der Lage sind, eine E-Mail mit korrekter Groß- und Kleinschreibung sowie korrektem Satzbau zu formulieren? Bei manchen Mails, die ich bekomme, muss ich manchmal mehr oder weniger lange überlegen, was mir diese Person sagen will.
Irgendwie erschreckend – ich empfinde es als Zeichen des Respekts gegenüber dem Leser, korrekt zu schreiben. Ansonsten ist das für mich auch ein Zeichen, dass der Autor des Inhalts keinen wirklichen Wert darauf legt, etwas qualitativ hochwertiges zu produzieren. Wenn er seine Dienstleistung, sein Produkt oder was auch immer er verkaufen möchte, auf ähnliche Weise umsetzt, dann kann das nichts werden.
Ich weiß nicht, ob die Leute einfach nicht in der Schule aufgepasst haben oder sich denken „wir sind doch hier auch auf Facebook, oder?“. Eher letzteres scheint der Fall zu sein. Da muss ich leider sagen „Das ist nicht Facebook, wenn du eine Mail an mich sendest und erwartest, dass ich antworte, dann geb‘ dir einfach Mühe, korrekte Sätze zu formulieren und mir das Lesen nicht unnötig schwer zu machen“
Natürlich gibt es Ausnahmen, bei denen Schwierigkeiten beim Verfassen ordentlicher Texte nachvollziehbar sind – wie beispielsweise eine Rechtschreibschwäche oder ausländische Wurzeln – beides respektiere ich natürlich. Aber selbst dann sollte man sich die Zeit nehmen und den produzierten Text noch einmal probelesen. Wenn man sich nicht sicher ist, gibt es Tools, die einem Fehler markieren – beispielsweise languagetool.org.
Ich empfehle einfach jedem, der Business-Relevante Inhalte verbreitet – sei es per E-Mail, Facebook, persönlich oder unpersönlich – einfach mal die Rechtschreibfehler korrigieren und dann erst absenden. Dann bekommt man auch viel mehr positive Antworten!

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Anton Dachauer

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